Noch in der Stadt und doch ganz weit draußen - so fühlte sich dieser kühle Spätsommerabend auf dem Plateau im Luisenpark an. Vom Domplatz, aus anderen Städten, ja sogar anderen Bundesländern kamen die Freund:innen von Vanilla und Karma herbeigeeilt, um diesen 4. Spieltag gemeinsam zu zelebrieren.
Mangels Rasender Reporter - zeitgleich lief die Partie 13 vs International Dreamteam im Brühlodrom - hier eine kurze Rekonstruktion der Ereignisse aus Spielerinnensicht, man verzeihe etwaige Ungenauigkeiten:
Während das Karma noch kurz auf den Platz klarkommen muss, sichert sich Vanilla die ersten zwei Aufnahmen, 4:0. In den folgenden Aufnahmen kann Karma immer wieder verkürzen, aber nicht ganz rankommen, immer wieder schiesst Jacob gute Legerkugeln weg oder legt Juli eine Bessere. Nächster gesicherter Spielstand: 6:4 für Vanilla. Karma tauscht jetzt die Positionen und Michel legt sehr schön - 6:6. Zwei Aufnahmen später beim Stand von 7:7 dann ein etwas kurioses 6-Pack und der Satzsieg für Karma: Vanilla liegt am Punkt ist aber leer, Karma mit vier Bällen auf der Hand. Die Schießerin schießt nun zwei Mal links vorbei - aber mit Liegenbleiben - zwei weitere Kugeln Vanilla aus dem Bild. Der letzte Schuss gelingt dann carreaux und Michel legt dazu.
Kippchen, Pipi und weiter geht’s. Same, same but different geht nun Karma 4:0 in Führung. Aber Vanilla lässt nicht locker und es folgt bald der Ausgleich. Punkteweise geht es nun hin und her, kein Team kann dem anderen enteilen - 6:6.
Problem beim Karma - keiner hat Bock zu schießen, also erbarmt sich Michel und es wird zurückgetauscht. Vanilla kennt solche Probleme nicht. 3 Schuss, 3 Treffer waren heute keine Ausnahme.
Karma kann im Anschluss mit 10:6 in Führung gehen, Vanilla abermals verkürzen - 10:9. Wird es nun noch einmal spannend? In diesem Moment hat der Schießergott ein Erbarmen mit Michel - Carreaux SP und somit geht auch der zweite Satz ans Karma.

Und da brach auch schon die Dunkelheit herein. Man stand nun noch ein wenig herum und war auch ein bisschen traurig, dass man sich beim Boule spielen immer so sehr konzentrieren muss und keine Zeit zum quatschten hat. Und so zog man schließlich frierend zurück in die Stadt.